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Open-Air-Gottesdienst für Jugendliche: mit mutigem Blick nach vorn!Mittwoch, 14.07.2010

Bielefeld. Über 100 jugendliche Glaubensgeschwister aus dem Kirchenbezirk Bielefeld hatten sich am Mittwochabend, 14.07.2010, auf den Weg gemacht, um gemeinsam einen Open-Air-Gottesdienst zu feiern. Es lag eine beeindruckende Atmosphäre über dem freien Feld. Nebenan waren noch Landmaschinen in Betrieb. Der Altar war aus Stroh und Holz gebaut, der Gottesdienstort war eine schattige Wiese hinter dem Hof am Paderweg.


Bezirksältester Peter Johanning stellte den Gottesdienst unter ein dreifaches Motto: „Mit Mut in die Zukunft blicken – mit Besonnenheit im Heute leben – mit Versöhnlichkeit nach hinten schauen!“ Gerade junge Menschen leben in Zeiten großer Herausforderungen, so der Bezirksleiter. Im persönlichen Umfeld ereignen sich immer wieder Umwälzungen, durch die Ängste und Sorgen entstehen könnten. Auch auf dem Gebiet des Glaubens stehe eine große Angebotspalette zur Auswahl parat. Er riet den jungen Christen, sich mutig zum Herrn zu bekennen und die Zukunft des Gottessohnes in die eigene Lebensgestaltung einzubeziehen. „Christus will eure Lebenspläne nicht durchkreuzen, sondern bereichern“, rief er ihnen zu.

Von Kreuzungen und Hilfe Gottes

Bezirksevangelist Peter Mittag benutzte in seinem Predigtbeitrag das Bild von Wegkreuzungen. Hier heiße es, mutig Entscheidungen zu treffen und die richtige Seite zu wählen. Dies sei eine wichtige und lohnenswerte Aufgabe, lautete seine Kernaussage. Bezirksevangelist Martin Gehrke zählte ebenfalls einen Dreiklang auf: „Wir schaffen das!“ Wobei er die Hilfe Gottes an den Anfang stellte.

Willkommener Regen danach

Viele schöne Gespräche bei Grillwürstchen und Salaten ergaben sich im Anschluss an den Gottesdienst. Pünktlich nach Gottesdienstschluss hatte der Regen eingesetzt. Er war willkommen und kühlte die Luft. Auch musste niemand nass werden, denn die Gastgeber hatten dafür gesorgt, dass ein trockener Raum zur Verfügung stand. Der Jugendbeauftragte im Bezirk Bielefeld, Evangelist Jörg Adomeit, überreichte denn auch im Namen aller Anwesenden eine große Merci-Schokolade an die Hofbesitzer.

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Text und Fotos: Jörg Adomeit