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Gesprächskreise zur Trauerbegleitung im Bezirk BielefeldDienstag, 26.01.2010

Bielefeld. "Trauer ist die natürliche Reaktion auf den Verlust eines geliebten Menschen. Trauernde fühlen sich oft schon nach kurzer Zeit allein mit ihren Gefühlen der Verunsicherung, der Traurigkeit, des Haderns, der Angst und der Bedrückung, aber auch allein mit der Erinnerung und der Liebe.“ Mit diesen Worten beginnt der Informationsflyer der Neuapostolischen Kirche zur Trauerbegleitung. Ab Februar werden auch im Bezirk Bielefeld regelmäßige Gesprächskreise zur Trauerbegleitung eingerichtet.


Was tun, wenn ein lieber Mensch stirbt? Nahestehende gehen oft unerwartet oder unter großen Leiden und hinterlassen eine Lücke. Die Hinterbliebenen müssen mit dem Schicksalsschlag fertig werden. Gesprächskreise zur Trauerbegleitung können dabei helfen. Wenngleich jeder Trauerweg ganz individuell gegangen wird, können Gespräche zwischen Betroffenen das gegenseitige Verstehen fördern und die oft so quälende eigene Sprachlosigkeit lindern. Gespräch und gemeinsames Tun wollen helfen, sich an die Trauer heran und in sie hinein zu wagen. Dabei entsteht die Chance, die Trauer im Maß des individuellen Vermögens zu verarbeiten.

Trauerarbeit unterstützt die Seelsorgearbeit

Was Seelsorger bei aller Ernsthaftigkeit ihres Bemühens nicht alleine leisten können, kann in Trauerkreisen miteinander geschafft werden. Trauerarbeit ist begleitende Seelsorge.

Auch im Bezirk Bielefeld werden künftig Gesprächskreise für Trauernde angeboten, die einen Verlust durch den Tod eines nahestehenden Menschen erlitten haben. Das erste Treffen findet am Dienstag, 09. Februar 2010, um 19:30 Uhr in der Gemeinde Bielefeld-Mitte statt.

Ein ausführlicher Bericht über die Trauerarbeit in der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen ist im Internet nachzulesen.

Heiko Johanning