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Jugendliche gedachten der Opfer von WinnendenSonntag, 22.03.2009
Es war ein emotionaler Höhepunkt im Gottesdienst, als 16 Jugendliche Rosen vor dem Altar niederlegten, um der Opfer des Amoklaufes in Winnenden zu gedenken. Ein Moment der Stille erinnerte an die Menschen, die am 11. März ums Leben kamen. Anna Stark aus der Gemeinde Quelle las das Lied „Gott ist die Liebe“, einfühlsam begleitet von Martin Kleine am Klavier. Danach feierte die Gemeinde Heiliges Abendmahl.
Es war ein emotionaler Höhepunkt im Gottesdienst, als 16 Jugendliche Rosen vor dem Altar niederlegten, um der Opfer des Amoklaufes in Winnenden zu gedenken. Ein Moment der Stille erinnerte an die Menschen, die am 11. März ums Leben kamen. Anna Stark aus der Gemeinde Quelle las das Lied „Gott ist die Liebe“, einfühlsam begleitet von Martin Kleine am Klavier. Danach feierte die Gemeinde Heiliges Abendmahl.
Bezirksevangelist Peter Johanning war gekommen, um diesen Gottesdienst zu halten. Sowohl die Jugend des Bezirkes hatte sich versammelt als auch die sog. Fremdsprachengemeinde. Das sind Glaubensgeschwister und Gäste aus anderen Nationen. Für sie sprach Priester Rainer Zymny seinen Predigtbeitrag in der englischen Sprache. Der Jugendchor und der Fremdsprachenchor gestalteten den Gottesdienst musikalisch.
Schon das Eingangslied stimmte die Gemeinde auf den bewegenden Gottesdienst ein: „Es mag sein, dass alles fällt, dass die Burgen dieser Welt um dich her in Trümmer brechen. Halte du den Glauben fest, dass dich Gott nicht fallen lässt: Er hält sein Versprechen.“ Der Textdichter dieses Liedes, Rudolf Alexander Schröder, war in der schwierigen Zeit der Naziherrschaft Mitglied der Bekennenden Kirche. Der Bezirksevangelist leitete daraus ab, dass auch wir als die Christen heute immer wieder unseren Glauben bekennen müssen, selbst unter persönlich schwierigen Umständen. Wir leben zwar heute in Deutschland in einem friedlichen Staat, doch den eigenen Herzensfrieden müsse sich jeder selbst gestalten, so der Bezirksevangelist. Die Botschaft, dass Gott uns nicht verlässt, schenke uns diesen Frieden.
Bevor die junge Gemeinde Heiliges Abendmahl feierte, brachten 16 Jugendliche im Gedenken an die Opfer und den Täter von Winnenden jeweils eine Rose zum Altar und legten diese davor nieder.
Peter Johanning