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Apostel Walter Schorr dient in SchildescheMittwoch, 21.10.2009

Bielefeld-Schildesche. Nach seiner Litauen-Reise machte Apostel Walter Schorr einen Abstecher nach Bielefeld. In der Gemeinde Schildesche hielt er einen Abendgottesdienst. Er diente der Gemeinde nach dem Wort aus Römer 4, die Verse 20 und 21: "Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wusste auf's allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun."


Der Apostel führte aus, dass auch er im Gottesdienst Zeit für Erquickung brauche, eine Kraftspritze, die sich jedes Gotteskind verdient habe. "Nur so erzielt das Wort eine enge Wirkung: Wir sind beim Herrn in Gnaden und Gott ist der Einzige, der weiß, wie es in mir aussieht und wie ich mich fühle", führte der Apostel aus.
Apostel Schorr führte in seinem Dienen aus, dass für Abraham der Herr jederzeit im Mittelpunkt stand. "Natürlich war er in Bedrängnis, als er seinen Sohn auf Geheiß Gottes opfern sollte. Innerlich war Abraham dazu bereit, äußerlich ließ es der Herr jedoch nicht zu, er griff ein." Auch wie als Gläubige sollten jederzeit innerlich sagen: Herrn, dein Wille geschehe, du machst keine Fehler.
Der Apostel führte aus, dass bald der Gottesdienst für Entschlafene sei (1. November). Apostel Schorr verwies auf seine jüngste Litauen-Reise. Dort sei er von den Amtsbrüdern zu einem Ort geführt worden, wo etwa 100.000 Menschen verbrannt worden seien. "Was waren wohl ihre letzten Worte?", fragte der Apostel die Gemeinde. "Solche Seelen vergeben im Schneckentempo." Der Apostel forderte jedoch die Gemeinde auf, in Höchstgeschwindigkeit zu vergeben. Er verwies auf den Europäischen Jugendtag (EJT) im Mai in Düsseldorf, wo viele Jugendliche ihre Wünsche auf einer Tafel verewigten. "Dort hing ein Zettel, auf dem stand: Ich kann nicht mehr beten. Und unter diesem Zettel hing ein weiterer Zettel mit den Worten: Dann bete ich jetzt für dich." Mit dieser Einstellung sollten auch gläubige Christen in diesen besonderen Gottesdienst für Entschlafene gehen.
 

Heiko Johanning / Fotos: Heiko Johanning