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„Wir geben unserem Gott die Ehre“Sonntag, 21.02.2010

Bielefeld. Eine besondere Gemeinde aus mehreren Generationen hat sich am Sonntag, 21. Februar 2010 in der Gemeinde Bielefeld-Ost versammelt. Die weit über 300 Teilnehmer kamen aus der Bezirksjugend, der Fremdsprachengemeinde mit ihren Gästen und der Jubiläumsgemeinde, 100 Jahre Bielefeld-Ost. Bezirksältester Peter Johanning diente aus dem Textwort des Apostels Paulus im 1. Kor. 1, 22 u. 23: „Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit.“


Apostel Paulus, ein studierter Gelehrter, konnte Theorie und Praxis in unterschiedlichen Kulturen miteinander verbinden. Auch heute gibt es verschiedene Zugangsweisen zum Sinn des Lebens. Die einen fragen, wie es die Griechen in ihrer Philosophie taten: „Wer füllt uns die Zeit zwischen Anfang und Ende?“ Andere fordern „Weisheit“. Sie wollen diskutieren. Eine weitere Gruppe von Gläubigen benötigt einen emotionalen Zugang zum Wort Gottes. Die Christen bekunden: „Wir glauben an den gekreuzigten Jesus.“ Dabei denken wir daran, dass Gott für uns in die Welt gekommen ist und Christus für mich auferstanden ist. Der Bezirksälteste appellierte an die Versammelten: „Du lernst deinen Glauben am besten kennen, wenn du ihn praktizierst.“ Als Beispiele nannte er das eigene Gebet und die Nächstenliebe.

Ein umfangreiches Musikprogramm und Wortbeiträge begeisterten die Gottesdienstteilnehmer von „Morning has broken“ bis zum Schlusslied aller, dem EJT Song „Come to my Jesus“. Jugendliche spielten begleitend auf ihren Instrumenten, wie Saxophon, Klavier und Xylophon. Das „Ave Maria“ erklang auf der Sologeige begleitet vom Klavier. Englische Choräle des Fremdsprachenchores und Lieder des Jugendchores führten zum Höhepunkt des Gottesdienstes, der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl. Eine Lesung des „Unser Vaters“ in französicher, schwedischer, spanischer, italienischer und lateinischer Sprache bewegte die Zuhörer.

Nach dem Gottesdienst klang das Zusammensein aus als „Fellowship mit Snacks und Getränken“.

Angelika Kubetin / Fotos: Erwin Frese